Donnerstag, 14. April 2011

25.02.-26.02. Auf Arbeitssuche

In Mildura gings dann erstmal ins Internet und telefonieren. Wir grasten alles ab, aber es war einfach kein guter Job zu finden. Wir wollten wieder pro Stunde und nicht pro Bin bezahlt werden, denn manchmal verdient man dabei fast gar nichts.

So langsam machte sich schlechte Laune breit und völligst unerfolgreich gings nach Renmark und Umgebung, in der Hoffnung dort etwas zu finden.

Wir stießen auf einen kleinen Marktplatz, wo gerade der letzte Farmer seinen Stand abbaute...fragen kostet ja nichts.
Und tatsächlich: Er brauchte jemanden für seine Tomaten und wollte uns dafür 12 Dollar die Stunde zahlen...nicht sehr viel, aber für Cash auf die Hand tut man im verzweifelten Zustand fast alles.

Der Typ war ein Grieche, sprach schlecht Englisch und rauchte wie ein Schlot. Wir halfen ihm beim Abbauen und machten einen Zeitpunkt ab, wann wir uns auf seiner Farm treffen, was noch am selben Abend sein sollte.

Irgendwie war uns der Typ nicht geheuer! Er starrte mich die ganze Zeit an und gab komische Kommentare von sich...man war der unheimlich.
Wir beschlossen also weiter nach Arbeit zu suchen und so lange auf der Farm zu arbeiten bis wir was hatten. Insgeheim hofften wir, noch in den nächsten Stunden etwas zu finden, um den Farmer gar nicht erst wiedersehen zu müssen.

Aber erstmal gings zum Fluss ausruhen und ins Wasser, das vermissten wir nämlich sehr! Mit ausruhen war leider nicht viel, da mir mehrere Rotzegören einen toten Fisch in den Nacken warfen und das auch noch lustig fanden. Die Mädels waren eine Katastrophe und wir hauten irgendwann ab, weil es uns zu blöd wurde. Gibt es hier nur bekloppte Menschen?

Da wir nichts weiter an Jobs fanden, gings zurück zum Griechen. Wir sollten 2 Stunden Probearbeiten und fanden uns auf einem Tomatenfeld wieder.
Es war ekelhaft! Der Farmer kümmerte sich nicht wirklich um sein Gemüse und die Tomaten waren teilweise verschimmelt.

Da saßen wir nun kniend im Dreck und sammelten Tomaten. Besonders schön ist, wenn sie genau in deiner Hand platzen! Bah! Ein bisschen erinnerte es mich an Robertsfarm und die Extraarbeit mit den verschimmelten Orangen.

Die Probestunden hatten wir überstanden und wir durften am nächsten Morgen wiederkommen...ob das nun gut oder schlecht ist, wussten wir bis dahin noch nicht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen