Freitag, 15. April 2011

25-31.03. Cairns

Völligst erschlagen kam ich in der Nacht in Cairns an. Mein Hostel war zwar etwas abgelegen (20 min bis zur Innenstadt), aber es war der Hammer! Ich zahlte nur 10 Dollar die Nacht, bekam dabei freies Frühstück, Abendessen und Internet und wohnte in einem Zimmer mit Klimaanlage und eigenem Bad mit Dusche.

Spaziergang zum Aussichtspunkt und Botanischen Garten am ersten Tag:

Aussichtspunkt
Botanischer Garten
Ein wenig zerstoert durch den Storm, 
aber das sollte ich noch oefter in Queensland sehen =(
Hier gibts alle moeglichen kennzeichen "I like!" =)

Schon am ersten Morgen lernte ich 3 Mädels kennen: Resi, Annika und July. 

 
Mit denen und einem Paket Goon in der Hand ging es am Abend zur Esplanade. Eigentlich wollten die Mädels nur kurz jemanden treffen, da setzen sich aber ein paar Australier neben uns und wir kamen in ein nettes Plaudergespräch. Geendet hatt das ganze damit, dass wir alle 4 von Jhonno in einen Nightclub eingeladen wurden. Jhonno bezahlte alles und ich bekam sogar leckere Cocktails, wodurch ich Anfangs ein echt schlechtes Gewissen hatte. Als ich dann aber erfuhr, dass er ca. 2000 Dollar die Woche verdient, war das aber ganz schnell verflogen =)! Es war ein sehr, sehr lustiger Abend und wir stiefelten den langen Weg bis zu unserem Hostel zurück...noch ging es mir gut, aber das sollte im Bett gleich anders werden...mal lieber die Augen nicht schließen und mit dem Bein bremsen!

Am nächsten Tag hatte ich das, was die Australier "Hang over" nannten...aber ordentlich! :D

Am 28. kamen meine Eltern. Wir gingen an der Esplanade entlang, unternahmen einen Stadtbummel und schauten uns den Nightmarket an.
Cairns ist eine kleine Stadt mit tropischem Flair. Es liegt zwar am Meer, aber einen Strand gibt es nicht. Dafür eine Lagune in der man nach Herzenslust baden kann...pisswarm, dafür aber ohne Krokodile :)
Esplanade
Meer + Strand
Cairns am Abend, links: Lagune
Heute gings meinem Magen auch wieder besser, aber ich wurde krank! Unsere Klimaanlage war nur schwer auszustellen und Nachts wars wie in einem Gefrierschrank. Jedes Mal was anderes mit mir.


29.03. Ausflug zum Johnstone River Crocodile Park & Wooroonooran National Park

Johnstone River Crocodile Park
Dieser Park ist eine kommerzielle Krokidilzucht. Er beherbergt auch solche, die einmal böse mit Menschen aneinander geraten sind.
Bevor ins Gehege ging, lies ich mir die Chance nicht nehmen, eine Schlange um den Hals geben zu lassen und ein Babykrokodil auf der Hand zu halten :)
Das war zwar erst 3 Monate und nur ein paar Zentimeter groß, aaaaber ich hatte ein Krokodil auf der Hand 8)

Und da waren sie plötzlich, die Krokodile, vor denen die beim Betreten des Meeres in dieser Gegend warnen: 4 Meter große Dinger!
Unserem Guide machte diese Größe wohl weniger aus:
Fütterung eines Krokodils

Krokodile können mit nur einer Mahlzeit im Jahr überleben! Aber natürlich sagen sie zu mehr auch nicht nein! Am interessantesten fand ich, dass sie eine "umgedrehte" Zunge haben, die wie ein Lappen ihren Rachen verdeckt. So können sie unter Wasser ihre Beute reißen ohne dabei abzusaufen.
Nach hartem Unterwasserkampf sah das heute aber nicht aus. An diesem Tag waren sie faul. Das lag daran, dass es zu "kalt" war. Krokodile kommen nämlich erst ab einer Temperatur über 30 in Fahrt und dann schnellen sie auch ganz gerne mal in wenigen Millisekunden aus dem Wasser.

Der Guide fragte mich, ob ich denn nicht hier arbeiten wolle...ich müsse nur lernen, schnell über die Zäune springen zu können...hmm, klar, warum nicht, ich wollte schon immer von einem Krokodil aufgefressen werden.
Außerdem gabs Kängurus und Dingos zu streicheln :)
Wooroonooran National Park
Der Wooroonooran National Park liegt im Regenwald und ist von Bächern, Wasserfällen und Wanderwegen durchzogen. Und passend zum Regenwald hatten wir auch etwas Regen...aber das bin ich ja nun gewohnt :)

Das I-Tüpfelchen negativen Sinnes war dann ein Blutekel, welches mich auf dem Spaziergang nach draußen begleitete...bah! Und dann wollte das Ding am Anfang auch gar nicht erst abgehen!

Am Abend gings mit meinen Eltern zur Esplanade und mit Baguette, Dip und Wein wurde es sich gemütlich gemacht. So langsam gewöhne ich mich an dieses Leben :)


30.03. Ausflug zum Great Barrier Reef
Das Great Barrier Reef (2300km) gehört zu den sieben Naturweltwundern der Erde und ist das einzige "Lebewesen", welches vom Weltraum aus sichtbar ist.

Ein schönes Segelschiff führte uns zum Riff....dazu gabs Ingwertabletten, damit einem nicht schlecht wurde :)
 

Mit Taucherbrille, Schnorchel und Quallen-Schutzanzug versorgt, kamen wir auf einer kleinen Insel an...und schnorchelten :)

Ich war erstaunt, wie nah doch das Riff war. Eigentlich durfte man es nicht berühren, aber durch meinen Husten hatte ich ab und an Luftprobleme und stiefelte deshalb aus Versehen 1-2 Mal drauf...komisches Gefühl.
Auch wenn die Sonne nicht immer schien und die Korallen nicht bunt leuchteten, so war ich echt beeindruckt. Ich hab viele kleine Fische gesehen, mich vor einem Rochen gegruselt und mit einem Papageienfisch ein Wettrennen gestartet.

nach dem Schnorcheln =)
Wieder an Deck gabs Mittag. Was für ein Buffet! Sogar Garnelen, ich war äußerst zufrieden :)

Bevor es eine zweite Runde schnorcheln ging, machten wir eine Glasboottour. Jetzt sah man alles noch deutlicher und es schien auch ein wenig die Sonne.
Sogar eine Schildkröte lies sich blicken :)

Auf der Rueckfahrt genossen wir einfach nur die Meeresluft und konnten sogar noch Delphine sehen!


Wir ließen den Tag wieder auf der Esplanade ausklingen. Ein grandioser Tag! Nur leider auch der letzte mit meinen Eltern :(. Der Abschied fiel schwer, aber für sie ging es am nächsten Morgen in der Früh wieder nach Deutschland...und für mich wieder mit meinem Backback auf Reisen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen