Freitag, 4. Februar 2011

28.-29.12.2010 Nimbim

Nimbim ist ein kleiner, seltsamer Ort, der nach einem "aquarius festival" in den 70er Jahren uebrig geblieben ist. Es hat die aura eines sozialen experiments (mariuhana-konsum inklusive). man muss es einfach mal gesehen haben.

nimbim ist wie ein kleines hippiedorf mit einer kleinen hauptstrasse, in der einem alle mit einem breiten grinsen begegnen (hier hat so ziemlich jeder einen joint in der der hand!)





coco und ich haben uns die ganze zeit gefragt, wann denn endlich "cut" gerufen wird und das filmteam auftaucht, das fuer das ganze auftreten und die kulisse verantwortlich ist.
bei der ganzen atmosphäre dürfen natuerlich die viele schönen hippieläden mit pumphosen nicht fehlen. sehr zum erfreuen von coco, die sich gleich eine zulegte (mittlerweile ärger ich mich, dass ich es nicht tat!).

mal wieder hieß es schlafplatz finden, und umsonst sollte es wie immer sein. wir klingelten in gärten (schließlich sind die leute hier ja entspannt;) ) und fragten nach einem stellplatz auf dem feld, der strasse usw...und entschieden uns dann doch für einen kostenpflichtigen campingplatz. um geld zu sparen, pochten die jungs darauf, nur für 3 statt 5 zu zahlen und so waren coco und ich auch noch illegal hier. (kann man ja ruhig mal machen, wenn man kurz vorher erst 300 dollar strafe zahlen musste)

am naechsten morgen entschieden wir uns fuer ein richtig gutes fruehstueck, denn nach langem hatten wir endlich mal wieder eine küche. man muss dazu sagen, dass es sich hier leider nur um eine campingkueche handelt, die einfach widerlich war: tausende insekten, verklebte töpfe, verkrustetes besteck usw. man stumpft zwar ab, aber das ist nun vielleicht etwas zu viel, die leute sind wohl doch etwas zuuu entspannt.

(das rechts ist die kueche)
 
 

trotzdem: nach grobreinigung gabs gebratenen toast mit ei, yammy! und danach eine lange warme dusche

...dann verlaßen die franzosen und illegalen deutschen nimbim und all die grinsenden leute.

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