Nicht weit von Sydney entfernt fanden wir uns in den Blue Mountains, den blauen Bergen wieder. Blaue Berge deshalb, weil sie von einem blauen Dunst bzw. feinem Ölnebel eingehüllt sind, den die vielen Eukalyptusbäume absondern.
In der Schluchtenlandschaft gibt es viele Wanderwege durchs Buschland und eine atemberaubende Landschaft, die von vielen Aussichtspunkten zu genießen ist.
Einziger Nachteil: Während man am Strand an der Ostküste schwitzt, ist in Katakoomba frieren angesagt :(
Antoine und sein Tatendrang wollten natürlich unbedingt die Blue Mountains sehen und dort wandern...ja wandern...ist das schön. Coco und ich waren da irgendwie anderer Meinung und freuten uns schon auf einen gemeinsamen Mädelstag allein...juhu!
In den Blue Mountains gibt es ein paar Zeltplätze...meist "wild" ohne alles. Eine Dusche gibt es natürlich nicht. Wenn es gut läuft hat man ein Plumpsklo.
Erschreckender Weise mussten wir nach kurzer Zeit feststellen, dass im Gras viele kleine springende (!) Blutegel waren. IGITT! Besonders beliebt war Pierre-Antoine. Zum Schluss liefen wir alle nur noch wie Steve Urkle mit hochgezogeen Socken herum.
So gings dann auch auf Holzsuche...ein Lagerfeuer sollte es geben, es war ja schließlich kalt und außerdem konnten wir so die Blutegel etwas fernhalten.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen