Auch heute wollten die Jungs wieder wandern...Ja sollen sie mal. Pierre-Antoine hatte auch keine Lust mehr und so schliefen wir einfach etwas länger und sammelten unsere Wanderer dann später an einem Aussichtspunkt wieder ein.
Weiter gings Richtung Jenolan Caves, die wir uns heute anschauen wollten.
Die Jenolan Caves entstanden vor mehr als 400 Millionen Jahren und sind eines der großflächigsten und komplexesten Kalksteinsysteme der Welt.
Wir rechneten aus, dass der Sprit bis dorthin locker reichen müsste, doch irgendwie zog sich der Weg dann doch ganz schön. Es war also äußerst notwendig, dass wir in den nächsten 50km eine Tankstelle auftreiben sollten, aber das sollte ja machbar sein.
Pustekuchen. Die Höhlen waren weit, weit oben und es ging kilometerweise bergauf.
Das machte aus den 50km Reichweite natürlich etwas weniger. Wir hofften, dass uns die letzten Tropfen noch ans Ziel brachten, und dieses uns dann mit einer Tankstelle begrüßt....und wir nicht mitten auf dieser kleinen, engen Straße mit steilem Abhang stehenblieben. Es klappte und etwas erleichtert stapften wir aus dem Auto...doch wo ist bitte die Tankstelle? Na gut, darüber machen wir uns mal später Gedanken.
Hier waren wir nun...bei den Kalksteinhöhlen. Um günstigeren Eintritt zu bekommen, stellten wir uns als Familie vor. Die Kassiererin lächelte freundlich und zog uns dann den vollen Preis ab.
Bis es Zeit für die Haupttour war, hatten wir noch ein wenig Luft für eine Selbst-Guided-Tour. So liefen wir also mit lustigen Telefonen (oder Tennisschläger) durch die Gegend und lauschten dem einen oder anderem Beitrag über die Höhlen während wir uns die dazu passenden Objekte anguckten.
Der erste Eindruck war schon mal großartig.
Weiter gings Richtung Jenolan Caves, die wir uns heute anschauen wollten.
Die Jenolan Caves entstanden vor mehr als 400 Millionen Jahren und sind eines der großflächigsten und komplexesten Kalksteinsysteme der Welt.
Wir rechneten aus, dass der Sprit bis dorthin locker reichen müsste, doch irgendwie zog sich der Weg dann doch ganz schön. Es war also äußerst notwendig, dass wir in den nächsten 50km eine Tankstelle auftreiben sollten, aber das sollte ja machbar sein.
Pustekuchen. Die Höhlen waren weit, weit oben und es ging kilometerweise bergauf.
Das machte aus den 50km Reichweite natürlich etwas weniger. Wir hofften, dass uns die letzten Tropfen noch ans Ziel brachten, und dieses uns dann mit einer Tankstelle begrüßt....und wir nicht mitten auf dieser kleinen, engen Straße mit steilem Abhang stehenblieben. Es klappte und etwas erleichtert stapften wir aus dem Auto...doch wo ist bitte die Tankstelle? Na gut, darüber machen wir uns mal später Gedanken.
Hier waren wir nun...bei den Kalksteinhöhlen. Um günstigeren Eintritt zu bekommen, stellten wir uns als Familie vor. Die Kassiererin lächelte freundlich und zog uns dann den vollen Preis ab.
Bis es Zeit für die Haupttour war, hatten wir noch ein wenig Luft für eine Selbst-Guided-Tour. So liefen wir also mit lustigen Telefonen (oder Tennisschläger) durch die Gegend und lauschten dem einen oder anderem Beitrag über die Höhlen während wir uns die dazu passenden Objekte anguckten.
Der erste Eindruck war schon mal großartig.
Die Haupttour war klasse. Unser Guide erklärte und zeigte uns die Unterschiede zwischen Stalaktiten und Stalagmiten und gab uns viele, viele weitere Informationen zu den Höhlen. Die Tour dauerte ca. 2 Stunden und wir bekamen allmählich richtig Hunger. Der Magen knurrte und plötzlich wurde aus einem Stalaktit Eiscreme und aus anderem Kalkobjekten ein saftiges Kotelett!
| Eiscreme |
| Kotelet |
Zu der Zeit wollten wir so ziemlich alles anfassen, ablecken und abreißen. (Anfassen der Wände war strengstens verboten, da eine Reaktion mit Fett sofort dafür sorgt, dass sich der Kalk zurück bildet...wir mussten uns also zurück halten)
Zum Schluss kam das Highlight. Es ging noch weiter nach unten, wo es ein kleines Flüsschen gab. Als ich unten ankam, fand ich allerdings nur Schnee vor. Das Wasser war so klar, dass es wie eine optische Täuschung im Kalk wirkte. Es sah aus wie Schnee. Auch die Tiefe war nicht erkennbar. Während unser einer vielleicht 10 Zentimeter vermutete, so war es in Wirklichkeit ca. 1 Meter.
Sehr beeindruckend, der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Am Ende der Tour fragten wir unseren Höhlenprofi noch schnell, wo wir denn die nächste Tankstelle finden könnten. Wir hatten noch ca. 20km Reichweite und er meinte, dass wir das auf jeden Fall schaffen könnten. Und wenn nicht, dann seien die Anwohner auf dem Weg stets auf so etwas vorbereitet und sehr hilfsbereit.
Einziges Problem: Es ging weiter nur bergauf und von den freundlichen, hilfsbereiten Menschen geschweige denn Anwohnern war keine Spur.
Der Van machte bergauf äußerst komische Geräusche und die Ruckler erfolgten in immer wenigen Abständen. Wenn es bergab ging war es ok und so folgten wir mit großer Spannung dem Straßenverlauf, in der Hoffnung, bald am Ziel zu sein.
Es hat nicht sollen sein, aber plötzlich machte der Van schlapp und wir standen nichtswissend mitten im Nirgendwo.
Coco und ich zogen mit unserem Kanister (den wir noch nie reservehalber vollgetankt hatten) los, um die freundlichen Anwohner zu suchen.
Plötzlich hielt jemand an und fragte, ob er uns helfen könne. Wir erklärten ihm unser Problem und er faselte etwas von: Wenn ihr keine Angst vor mir habt, dann kann ich euch in die Stadt mitnehmen. Er sah aus wie Hulg Holgen, was uns in der Tat Angst einjagte! Öhm...
Sein Auto war voller Krimskrams und ich nahm hinten auf einer Werkzeugkiste Platz. Die Fenster waren so dreckig, dass man keine Chance hatte, auch nur ein bisschen nach draußen zu schauen.
Wir kamen an unserem Van vorbei, stiegen aus und tauschten mit Antoine, der dann mit Hulg Holgen und dem Kanister in die nächste Stadt fuhr.
Eine halbe Stunde kam er mit dem Mann und einem vollem Kanister zurück. Doch ein sehr, sehr netter Australier...und es konnte weitergehen.
Plötzlich sahen wir auf der Straße einen riesengroßen, gehenden Stein. Ein Wombat? Coco und ich freuten uns riesig, schließlich wollten wir nach Tasmanien dann doch gern mal einen Lebenden finden. Wir sahen ihn leider nur noch von hinten wie er weg flitze. Aber immerhin, nun war es ein Tier weniger auf unserer Liste.
Was das Schlafen anbetrifft: Wir waren irgendwann alle so müde, dass wir beschlossen, einfach im Feld zu übernachten. Wir fanden einfach nichts besseres. Es war die gruseligste Nacht überhaupt. Die Geräusche hielten uns wach. Es hörte sich an, als würden Riesenbestien direkt an unserem Zelt kratzen und nach Frischfleich verlangen.
Wir hatten die Nacht überstanden und pünktlich um 8 kam der zum Feld gehörender Farmer, der etwas verdutzt drein schaute, als er uns sah. Oops.
Er war aber so nett und meinte, er wolle nur kurz nach dem Wasser schauen. Camper sei er gewohnt und das sei schon in Ordnung. Oh ich mag Australier, sie sind einfach immer nett.
Nach ein paar Toasts und Aufräumen führten wir unsere Tour weiter. Heute standen die „Three Sisters“ auf dem Plan.
Die „Three Sisters“ sind eine beeindruckende Felsformation im historischem Katoomba.
Der Legende zufolge ließ ein Zauberer 3 Schwestern zu Stein erstarren, um sie vor ungewollten Annäherungsversuchen dreier junger Männer zu schützen. Noch bevor er die Schwestern wieder zurück verwandeln konnte, segnete er leider das Zeitliche.
Sehr beeindruckend, der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Am Ende der Tour fragten wir unseren Höhlenprofi noch schnell, wo wir denn die nächste Tankstelle finden könnten. Wir hatten noch ca. 20km Reichweite und er meinte, dass wir das auf jeden Fall schaffen könnten. Und wenn nicht, dann seien die Anwohner auf dem Weg stets auf so etwas vorbereitet und sehr hilfsbereit.
Einziges Problem: Es ging weiter nur bergauf und von den freundlichen, hilfsbereiten Menschen geschweige denn Anwohnern war keine Spur.
Der Van machte bergauf äußerst komische Geräusche und die Ruckler erfolgten in immer wenigen Abständen. Wenn es bergab ging war es ok und so folgten wir mit großer Spannung dem Straßenverlauf, in der Hoffnung, bald am Ziel zu sein.
Es hat nicht sollen sein, aber plötzlich machte der Van schlapp und wir standen nichtswissend mitten im Nirgendwo.
Coco und ich zogen mit unserem Kanister (den wir noch nie reservehalber vollgetankt hatten) los, um die freundlichen Anwohner zu suchen.
Plötzlich hielt jemand an und fragte, ob er uns helfen könne. Wir erklärten ihm unser Problem und er faselte etwas von: Wenn ihr keine Angst vor mir habt, dann kann ich euch in die Stadt mitnehmen. Er sah aus wie Hulg Holgen, was uns in der Tat Angst einjagte! Öhm...
Sein Auto war voller Krimskrams und ich nahm hinten auf einer Werkzeugkiste Platz. Die Fenster waren so dreckig, dass man keine Chance hatte, auch nur ein bisschen nach draußen zu schauen.
Wir kamen an unserem Van vorbei, stiegen aus und tauschten mit Antoine, der dann mit Hulg Holgen und dem Kanister in die nächste Stadt fuhr.
Eine halbe Stunde kam er mit dem Mann und einem vollem Kanister zurück. Doch ein sehr, sehr netter Australier...und es konnte weitergehen.
Plötzlich sahen wir auf der Straße einen riesengroßen, gehenden Stein. Ein Wombat? Coco und ich freuten uns riesig, schließlich wollten wir nach Tasmanien dann doch gern mal einen Lebenden finden. Wir sahen ihn leider nur noch von hinten wie er weg flitze. Aber immerhin, nun war es ein Tier weniger auf unserer Liste.
Was das Schlafen anbetrifft: Wir waren irgendwann alle so müde, dass wir beschlossen, einfach im Feld zu übernachten. Wir fanden einfach nichts besseres. Es war die gruseligste Nacht überhaupt. Die Geräusche hielten uns wach. Es hörte sich an, als würden Riesenbestien direkt an unserem Zelt kratzen und nach Frischfleich verlangen.
Wir hatten die Nacht überstanden und pünktlich um 8 kam der zum Feld gehörender Farmer, der etwas verdutzt drein schaute, als er uns sah. Oops.
Er war aber so nett und meinte, er wolle nur kurz nach dem Wasser schauen. Camper sei er gewohnt und das sei schon in Ordnung. Oh ich mag Australier, sie sind einfach immer nett.
Nach ein paar Toasts und Aufräumen führten wir unsere Tour weiter. Heute standen die „Three Sisters“ auf dem Plan.
Die „Three Sisters“ sind eine beeindruckende Felsformation im historischem Katoomba.
Der Legende zufolge ließ ein Zauberer 3 Schwestern zu Stein erstarren, um sie vor ungewollten Annäherungsversuchen dreier junger Männer zu schützen. Noch bevor er die Schwestern wieder zurück verwandeln konnte, segnete er leider das Zeitliche.

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