Heute stand „legal im Nationalpark schlafen“ auf dem nichtvorhandenen Plan.
Wir fanden uns gegen frühen Abend im Boderee Nationalpark wieder. Das Büro hatte schon geschlossen und so konnten wir nur für den Van am Parkscheinautomaten zahlen...wieder also mal illegal hier.
Schön sah es hier aus und es gab Wallabis, die überall über den Weg sprangen. Ein guter Platz, vielleicht bleiben wir ja hier ein paar Tage länger.
Es war nicht erlaubt, das Auto direkt mit zum Zeltplatz zu nehmen. Wir schleppten also all unseren Kram mehrere Meter. Darunter auch Essbares, denn es sollte heute french Crêpe geben.
Das Crepe-machen war natürlich Franzosensache und Coco und ich hatten die ehrenvolle Aufgabe, die Taschenlampe zu halten.
Plötzlich kam jemand mit einer Schlange um den Hals gewickelt direkt auf uns zu. Aaah, was soll das? Die Schlange war harmlos und wurde ein paar Meter neben unserem Zelten gefunden....ja schön! Da freut man sich doch und fragt sich, was hier wohl noch alles so rumhängt.
Diese Frage beantwortete sich als Coco und ich wie so oft vorm Schlafen gehen nochmal zusammen aufs Klo gingen. Es war stockduster und während Coco mit der Taschenlampe voranschritt, versteckte ich mich hinter ihr.
Auf dem Weg zurück zum Klo wär ich aber am liebsten auf Cocos Arm gesprungen. Mitten im Weg stand ein kleines Tier und starrte uns hypnotisierend an. Da standen wir nun zu dritt angewurzelt. Was ist das? ... ein australisches Possum.
Der Himmel war nur so übersät von Sternen. Hier in Australien sieht der Sternenhimmel komplett anders aus. @Tabea: Leider kein Edederseepfeil :(
Es gibt soviel mehr Sterne und manchmal möchte ich einfach nur stehenbleiben und den Kopf gar nicht mehr runter nehmen :)
Sternschnuppen haben wir auch schon viele gesehen. Oder sagen wir Coco viele und ich vielleicht 1 oder 2.
Auf jeden Fall sah der Himmel so wolkenlos einfach großartig aus. Das sollte am nächsten Tag also ein hervorragenden Badetag geben :)
Mitten in der Nacht wachte ich auf, weil ich aufs Klo musste:
Es regnete...es regnete? Wie konnte das sein? Meine Motivation aufzustehen war im Keller. „Ok, ich warte bis es aufhört und dann geh ich.“ 2 Stunden später gab ich das Warten auf. Klitschnass und mit einem Hals kam ich wieder...warum konnte es denn jetzt bitte regnen?
Auch die restlichen Stunden der Nacht hörte es einfach nicht auf. Es regnete und regnete...und es blitzte. Einmal so heftig, dass alles erleuchtete und es aussah, als wenn der Blitz direkt in Cocos Kopf einschlagen würde als wir gerade miteinander redeten.
Man hatte das Gefühl, als hätte der Blitz 2 Meter neben unserem Zelt eingeschlagen und ein riesengroßes Einschlagloch hinterlassen.
Langsam bzw. nach 6 Stunden Regen zog die Feuchte in unser Zelt und wir quetschten uns in die Mitte, damit wir die Zeltwand nicht berühren mussten. Irgendwann half einfach alles nichts mehr: Die Schlafsäcke und Isomatten waren klamm und an vielen stellen nass.
Neben dem Zelt floss plötzlich ein reißender Bach und man hatte das Gefühl, in einem Wasserbett zu liegen, da er sich auch unter unserem Zelt weiter ausbreitete.
Ist man eigentlich bei einem Gewitter in einem Zelt sicher?
Plötzlich kam Antoine mit einer Riesenplane, um uns abzuholen. Sie waren schon längst ins Auto geflüchtet, da ihr Zelt ca. 15 Zentimeter unter Wasser stand (inkl. Schlafsäcken).
Im Auto machten wir uns über die übrig geblieben Crêpes her. Wir warteten bis der Regen schwächer wurde.
Der Regen wurde natürlich nicht schwächer und so stürmten wir los, um Zelt und alles andere zu holen. Oh wie schön, wenn so viel nasses im Auto ist und sich die Luft einfach feucht und eklig anfühlt.
So konnten wir natürlich keine weitere Nacht verbringen und mussten auf die teure Alternative „Hostel“ umsteigen. Aber im Nirgendwo so kurzfristig erstmal eins finden...
Wir fanden uns gegen frühen Abend im Boderee Nationalpark wieder. Das Büro hatte schon geschlossen und so konnten wir nur für den Van am Parkscheinautomaten zahlen...wieder also mal illegal hier.
Schön sah es hier aus und es gab Wallabis, die überall über den Weg sprangen. Ein guter Platz, vielleicht bleiben wir ja hier ein paar Tage länger.
Es war nicht erlaubt, das Auto direkt mit zum Zeltplatz zu nehmen. Wir schleppten also all unseren Kram mehrere Meter. Darunter auch Essbares, denn es sollte heute french Crêpe geben.
Das Crepe-machen war natürlich Franzosensache und Coco und ich hatten die ehrenvolle Aufgabe, die Taschenlampe zu halten.
Plötzlich kam jemand mit einer Schlange um den Hals gewickelt direkt auf uns zu. Aaah, was soll das? Die Schlange war harmlos und wurde ein paar Meter neben unserem Zelten gefunden....ja schön! Da freut man sich doch und fragt sich, was hier wohl noch alles so rumhängt.
Diese Frage beantwortete sich als Coco und ich wie so oft vorm Schlafen gehen nochmal zusammen aufs Klo gingen. Es war stockduster und während Coco mit der Taschenlampe voranschritt, versteckte ich mich hinter ihr.
Auf dem Weg zurück zum Klo wär ich aber am liebsten auf Cocos Arm gesprungen. Mitten im Weg stand ein kleines Tier und starrte uns hypnotisierend an. Da standen wir nun zu dritt angewurzelt. Was ist das? ... ein australisches Possum.
Der Himmel war nur so übersät von Sternen. Hier in Australien sieht der Sternenhimmel komplett anders aus. @Tabea: Leider kein Edederseepfeil :(
Es gibt soviel mehr Sterne und manchmal möchte ich einfach nur stehenbleiben und den Kopf gar nicht mehr runter nehmen :)
Sternschnuppen haben wir auch schon viele gesehen. Oder sagen wir Coco viele und ich vielleicht 1 oder 2.
Auf jeden Fall sah der Himmel so wolkenlos einfach großartig aus. Das sollte am nächsten Tag also ein hervorragenden Badetag geben :)
Mitten in der Nacht wachte ich auf, weil ich aufs Klo musste:
Es regnete...es regnete? Wie konnte das sein? Meine Motivation aufzustehen war im Keller. „Ok, ich warte bis es aufhört und dann geh ich.“ 2 Stunden später gab ich das Warten auf. Klitschnass und mit einem Hals kam ich wieder...warum konnte es denn jetzt bitte regnen?
Auch die restlichen Stunden der Nacht hörte es einfach nicht auf. Es regnete und regnete...und es blitzte. Einmal so heftig, dass alles erleuchtete und es aussah, als wenn der Blitz direkt in Cocos Kopf einschlagen würde als wir gerade miteinander redeten.
Man hatte das Gefühl, als hätte der Blitz 2 Meter neben unserem Zelt eingeschlagen und ein riesengroßes Einschlagloch hinterlassen.
Langsam bzw. nach 6 Stunden Regen zog die Feuchte in unser Zelt und wir quetschten uns in die Mitte, damit wir die Zeltwand nicht berühren mussten. Irgendwann half einfach alles nichts mehr: Die Schlafsäcke und Isomatten waren klamm und an vielen stellen nass.
Neben dem Zelt floss plötzlich ein reißender Bach und man hatte das Gefühl, in einem Wasserbett zu liegen, da er sich auch unter unserem Zelt weiter ausbreitete.
Ist man eigentlich bei einem Gewitter in einem Zelt sicher?
Plötzlich kam Antoine mit einer Riesenplane, um uns abzuholen. Sie waren schon längst ins Auto geflüchtet, da ihr Zelt ca. 15 Zentimeter unter Wasser stand (inkl. Schlafsäcken).
Im Auto machten wir uns über die übrig geblieben Crêpes her. Wir warteten bis der Regen schwächer wurde.
Der Regen wurde natürlich nicht schwächer und so stürmten wir los, um Zelt und alles andere zu holen. Oh wie schön, wenn so viel nasses im Auto ist und sich die Luft einfach feucht und eklig anfühlt.
So konnten wir natürlich keine weitere Nacht verbringen und mussten auf die teure Alternative „Hostel“ umsteigen. Aber im Nirgendwo so kurzfristig erstmal eins finden...
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